
Stipendium: „Phase of Pavia“
Prof. Peter Zumthor | 2000
Aufgrund meiner Vorerfahrungen im Rahmen des „Phase of Pavia“-Stipendiums kannte ich die zentrale Bedeutung des Wassers in dieser Region. Alles, was in der Landschaft sichtbar wird – die Struktur der Erde, Gräber, Spiegelungen, Wasserflächen und Nebel – steht in direktem Zusammenhang mit dem Fluss.
Gleichzeitig bedeutet das Wasser jedoch auch eine jährliche Überschwemmung und damit Zerstörung für diesen Teil des Landes. Dieser Widerspruch wurde zum Ausgangspunkt meines Entwurfs.
Der Gedanke, das Wasser nicht nur als Bedrohung, sondern als Ressource zu begreifen, führte zur Entscheidung, ein infrastrukturelles Programm für das nahezu menschenleere Gebiet zu entwickeln. Daraus entstand der Entwurf einer Flusswasseraufbereitungsanlage.
Das Gebäude entwickelt sich aus einem klaren Grundschnitt sowie aus der Tatsache der wiederkehrenden Überschwemmung. Die Form des entstehenden Sees passt sich der bestehenden Landschaft an.
Durch die Größe des Sees und die Länge des Gebäudes werden beide zu prägenden Landmarken in der Landschaft.





