Diplomarbeit: Forstwerkhof Erlenbach

Prof. Miroslav Sik | 2002

Der Gedanke, ein Gebäude zu gestalten – ein Volumen, dessen Form sich dem Hang anpasst – sowie das Bild einer Scheune in der Landschaft, waren die Grundideen meines Entwurfs.

Aufgrund des Solitärbaufelds entfällt der sonst übliche Hof eines Forstwerkhofes; diese Funktion übernimmt die Halle. Sie bildet das Kernstück der Anlage sowie das Bindeglied zwischen Innen- und Außenraum. Über sie wird das Haus erschlossen und der Außenraum angebunden.

Die Vorstellung eines Stalls spiegelt sich in einem wesentlichen Schritt des Entwurfs wider. Es erfolgt eine klare Differenzierung zwischen Wand und Dach durch eine einfache und bewusste Materialwahl: Holz für die Wände, Blech für das Dach.

Auch auf konstruktiver Ebene werden einfache Lösungen angestrebt – mit Stülpschalung für die Außenwände, einem hinterlüfteten Dach sowie einer Ständerkonstruktion, die das Bild der Halle prägt.

Die Farbgestaltung ist so gewählt, dass ein klarer Unterschied zwischen Außen- und Innenraum entsteht. Der Innenraum bleibt in ruhigen Beigetönen gehalten.